Im letzten Teil unserer #stellaundliviana-Serie hatte Stella Euch ja erzählt, wie es ihrer Freundin Chiva nach der Physio-Behandlung von Daniela Danckert ergangen ist. Nun ist wieder Stella dran: Was hat sich bei ihr nach der zweiten Behandlung getan?

Es war nicht so viel zu tun, wie bei der ersten Behandlung. Aber dafür gab die zweite Behandlung umso mehr Schub: Stella muskelte nochmals total auf, an der Longe ließ sie sich inzwischen auch ohne Hilfszügel richtig gut fallen und unter dem Sattel wurde es ebenfalls langsam stabiler. Selbst wenn sie sich mal wieder ein wenig oben hinstellte, blieben ihr Rücken lockerer und ihre Bewegungen weicher.
Plötzlich ist Stella ein Sofa
Überhaupt wurden ihre Gänge weicher, viel bequemer zum Sitzen. Das hätte ich vorher gar nicht für möglich gehalten, doch die Veränderung, als Stella lernte, ihren Rücken richtig zu benutzen, war enorm. Sie wurde quasi auf einmal zum Sofa. Aber leider ging es nicht nur bergauf.
Mich packt der Ehrgeiz
Denn irgendwann packte mich ein wenig der Ehrgeiz. Wir fuhren also zum Auswärtstraining. Das erste Trainingswochenende verlief auch richtig gut: Bereits am ersten Tag zeigte sie sich nach anfänglichem Glotzen von ihrer besten Seite und am zweiten Tag lief sie wirklich so gut wie nie zuvor. Aber, wie schon in meinem Jahresrückblick geschrieben, wurde es ihr dann recht schnell doch ein wenig zu viel – und es ging wieder ein paar Schritte zurück.
Ein paar Schritte zurück, damit es wieder vorwärts geht
Stellas Muskulatur wurde fest, die Anlehnung schlechter. Also machte auch ich bewusst ein paar Schritte zurück und arbeitete wieder konsequent im Vorwärts-Abwärts, viel an der Hand und an der Longe. Außerdem arbeiteten wir zwar regelmäßig, aber nicht allzu viel unter dem Sattel. Wie wir dabei genau vorgegangen sind, und wie unser Trainingsplan ausgesehen hat, lest Ihr demnächst auf dem Blog.
Wie ein alter Hase
Und damit wurde es dann wirklich schnell besser. Stella begann, sich von Anfang an besser an die Hand zu dehnen und blieb besser in der Balance. Sogar beim Pauschenexperiment der Zeitschrift Cavallo, für das wir ins Barockreitzentrum Heimsheim fuhren, zeigte sie sich routiniert wie ein alter Hase.
Ein Befund am Sattel
Irgendwann aber kam dann wieder die Entwicklung rückwärts und Stella begann wieder, sich ganz oben hinzustellen und sogar herauszuheben. Ich hatte bereits eine Vermutung und die wurde auch bestätigt, als die Physiotherapeutin zum dritten Mal kam: Körperlich kein Befund, aber der Sattel passte nicht mehr.
Lehrgang mit Hansi Bauer: Ich muss jetzt „ran“
Ja, und wie Ihr vielleicht schon gelesen habt, wurde der dann angepasst – ist aber trotzdem keine 100-Prozent-Lösung mehr. Und an diesem Punkt stehen wir nun: Irgendwann in diesem Jahr wird wohl ein neuer Sattel fällig werden und wir müssen die richtige Mischung aus lockerem Vorwärts-Abwärts-Reiten und ernsthaftem Training finden. Letzteres hat uns Hansi Bauer im Lehrgang vor einigen Wochen klargemacht: Ich muss jetzt „ran“ dürfen, damit ich Stella weiter ausbilden kann. Und das will ich natürlich, denn es soll dieses Jahr für uns auf jeden Fall endlich aufs Turnier gehen. Also drückt uns Daumen und Hufe, dass das auch klappt!
Fragen? Schreibt uns!
Ich hoffe, Euch hat unsere kleinen Vorstellungsserie gefallen. Alle Teile findet Ihr auf Facebook und Instagram unter #stellaundliviana – und nach und nach dann auch hier auf dem Blog. Wenn Ihr noch Fragen habt, oder zu einigen Punkten mehr wissen wollt, dann schreibt mir gerne! Ich gebe mir Mühe, dann zu antworten oder einen eigenen Beitrag darüber zu schreiben.

Eure Stella und Liviana